Ein Jahr Single – Jahresrückblick 2018

Ein Jahr Single

Jahresrückblick 2018

Und zack, ist dieses Jahr auch schon wieder vorbei. Ich finde es immer wieder interessant, sich an den Moment zu erinnern, als man in den bunten Himmel starrte, den leuchtenden Raketen zusah und sich fragte, was das neue Jahr so mit sich bringen wird. Wenn man dann zurück blickt, stelle ich doch fest, dass ich einige Dinge nicht für möglich gehalten habe. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich wünschen dass das alte Jahr vorbei ist und mit voller Hoffnung ins nächste starten wollen – DAS IST NUR PROBLEMVERLAGERUNG. Denn die Probleme, welche man im alten Jahr hatte, werden einen ins nächste begleiten, da ändert auch kein Jahreswechsel etwas daran. Das Jahr hat keine Schuld, man hat es selber verbockt mit dem eigenen Verhalten, der Einstellung und Entscheidungen und wenn man daran nicht arbeitet, wird sich dieses im neuen Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit wiederholen.

Mein 2018 stand im Zeichen der SELBSTLIEBE, ich hatte noch nie so wenig Dates und überhaupt stelle ich fest, dass meine Begeisterung für Männer einer regelrechten Ernüchterung gewichen ist. Erfahrungen und Wissen sind ein Segen und Fluch zugleich. Neben lustigen und tollen Momenten gab es auch traurige Momente – Ein Abschied für immer tut einfach weh und diesen Schmerz braucht man um zu heilen.

Ich plädiere ja immer für LEBE DEN MOMENT. – DAS LEBEN IST SCHÖN, VON EINFACH WAR NIE DIE REDE. – IN JEDER NEGATIVEN SITUATION STECKT AUCH ETWAS POSITIVES. – MAN GESTALTE SICH SEIN (SINGLE)LEBEN BUNT, MIT GLITZER & KONFETTI.

Konfetti & Glitzer

Es gibt viele Dinge sein (Single)Leben schöner zu gestalten.

FAMILIE & FREUNDE

Meine Familie ist alles für mich und ich bin so unendlich DANKBAR, dass ich sie habe. Gerade das Verhältnis zu meinen Eltern ist in den letzten Jahren noch enger geworden. Ein Ereignis riss uns vor drei Jahren den Boden unter den Füßen weg. Nach Koma, Intensiv und dem ständigen begleitenden Gedanken – es könnte das letzte Mal sein, dass ich ihn lebend sehe, kämpfte mein Dad sich innerhalb eines Jahres zurück ins Leben. Die Ärzte sprechen heute noch von einem Wunder.

Monatelang war der Tod ein Begleiter, ich redete viel mit ihm, verfluchte ihn und bat ihn immer wieder er solle alleine gehen, was er dann auch tat. Der Tod ist ein guter Ratgeber, er macht das Leben so besonders und endlich, wir wissen nicht wieviel Zeit wir mit unseren Lieblingsmenschen verbringen können, daher sollten wir sie nutzen und als ein Geschenk betrachten und nicht als selbstverständlich, denn irgendwann ist es zu spät.

Seit diesem Tag hat sich bei mir alles verändert, ich genieße die gemeinsamen Stunden die wir miteinander verbringen. In diesem Jahr kam er leider zurück und ging nicht alleine, einen wichtigen Teil nahm er mit – meinen Onkel.

Ich war nicht wütend wie sonst, sondern traurig, dass die gemeinsame Zeit auf Erden nun vorbei war und ich froh war, ihn davor spontan noch einmal zu Hause und im Krankenhaus besucht zu haben. Ich habe viel geweint und Die Traurigkeit war für eine Weile meine Begleiterin, denn genauso wie Freude gehört auch Kummer zu unserem Leben dazu und wir sollten den niemals ausschließen, sondern fühlen um zu heilen.

Meine Freunde sind wie warme Sonnenstrahlen auf der Haut, ich teile mit ihnen Freud und Leid, sie sind das Salz in der Suppe, die Insel im Meer, die Sterne am Himmel und die Zeit mit ihnen amüsant, lehrreich, verrückt, manchmal traurig und wunderbar wie jedes Jahr. Wir haben wieder viel erlebt, einen mega Sommer verbracht und mit einigen gemeinsam die Welt entdeckt.

REISEN

REISEN IST DIE BESTE INVESTITION IN SCHÖNE MOMENTE & ERINNERUNGEN. Also breite ich wie ein Vogel meine Flügel aus und schwebe durch die Lüfte von einem Land zum Nächsten. Erst einmal bleiben wir noch in Deutschland, denn im Februar ging es nach BERLIN zur FASHION WEEK. Im Mai ging es dann zu meiner ersten richtigen Pressereise nach VENEDIG / LIDO. LIDO eine Insel in der Lagune von Venedig und nicht wie die sehenswürdigen Nachbarinseln Murano und Burano, an einem Tag zu entdecken.

Im Sommer tranken wir dann griechischen Wein auf RHODOS, erklommen die Akropolis, entdeckten Symi und erkundeten die Insel bei einer Safari Tour mit dem Jeep. Ich habe es bisher nicht geschafft einen Artikel dazu zu schreiben, Schande über mich, aber bei der lieben Steffi könnt ihr alles nachlesen. Zum Ende des Jahres ging es zum ersten Mal nach Afrika – Final Destination MARRAKESCH. im Gepäck habe ich Geschichten aus 1001 Nacht, die Hot Spots in Marrakesch, ein paar Orte mit wahren Köstlichkeiten, Bilder mit Gedanken über eine fremde Kultur und den Spaß, den wir drei Singleladys dort hatten.

 

Ostsee, Nordsee – Urlaub in Deutschland kann man machen, aber fremde Länder und Städte zu entdecken gibt mir so viel mehr. Lassen nur ein Stück Papier zurück, auf dem geschrieben steht, „Wir sind jetzt weg!“ Dann gehe ich barfuß in New York, trampe alleine durch Alaska, springe von Bali über Board und tauche durch das blaue Wasser.

HOBBYS & LEIDENSCHAFTEN

Meiner Leidenschaft fürs Kino bin ich auch dieses Jahr nachgegangen, Dank der UCI Unlimeted Card habe ich die Lizenz zum Filme gucken. Im Januar lag ich flach mit der Grippe und startete im Februar mit Black Panther, Red Sparrow, Tomb Raider, Ready Player One, Avengers – Infinity War, I Feel Pretty, Deadpool 2, Solo A Star Wars Story, Jurassic World 2, Mamma Mia 2, Ant Man And The Wasp, Mission Impossible – Fallout, The Darkest Minds, Klassentreffen 1.0, Ballon, Venom, A star is Born, Bohemian Rhapsody, Phantastische Tierwesen, Der Grinch, 100 Dinge, Aquaman, Bumblebee. Am besten gefallen hat mir: BOHEMIAN RHAPSODY, AQUAMAN und 100 DINGE.

SPORT & ERNÄHRUNG

Sport, hust, hust … ich war dieses Jahr eine Zeit lang körperlich sehr erschhöpft, weswegen ich in meinem Leben auch einige Dinge verändert habe und an Sport war teilweise gar nicht zu denken, wobei es mir sicherlich gut getan hätte. Allerdings ist es mir dieses Jahr unheimlich schwer gefallen mein Neandertaler Verhaltensmuster – Bewege dich nur, wenn es sein muss! Körperliche Betätigung kostet Energie – zu durchbrechen. Ich fange jetzt wieder mit Choreographie Tanzen an, das ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch fürs Gehirn, denn Fitnessstudio stimmuliert mich interlektuell eher weniger, lach …

Aber bei der ERNÄHRUNG, ein wichtiger Bestandteil der Selbstliebe, habe ich den Durchbruch der Neandertaler Verhaltensmuster erzielt und mir die gegenteiligen Strukturen im Gehirn erarbeitet. – Iss nicht zu viel, plane deine Mahlzeiten! Iss Fett nur in Maßen! Fett enthält viel Energie. Vermeide energiereiche Mahlzeiten. Iss nur das, was dem Körper wirklich gut tut und nicht das, was man sich durch ungesunde Verhaltensmuster antrainiert hat. Im neuen Jahr werde ich dazu einen ausführlichen Artikel schreiben.

Meine besten Singlemomente

Ein Jahr Single, da kann schon viel passieren, oder auch weniger. Dieses Jahr eher weniger. Während ich früher doch relativ schnell verzaubert war, was wahrscheinlich mehr daran lag, dass ich verliebt in die Liebe war und meine Sehnsüchte und Wünsche erfüllt gesehen habe. Durch mein weiteres Training an meiner Emotionalen Unabhängikeit, bin ich heute nüchtern betrachtet IMMUN.

Denke, das ist wie mit einem schwachen Immunsystem, da ist man ja auch anfälliger für Viren und Bakterien. Je weniger man sich selber achtet und liebt, desto anfälliger ist man fürs Verliebtsein.

Einige finden im Jahr dreimal die ganz ganz große Liebe, andere ersetzen den Partner durch einen neuen, um da weiter zu machen, wo man mit dem anderen aufgehört hat. Das einem das in ein paar Jahren wieder um die Ohren fliegt, kann man ja nicht ahnen, denn hier sind wir wieder bei der PROBLEMVERLAGERUNG. Daher sollte man sich erst einmal ein paar Jahre mit sich selbst auseinandersetzen. Je mehr man bei sich ist, desto weniger fehlt einem etwas und sucht es auch nicht bei anderen. Und genau an diesem Punkt bin ich gerade, ich liebe mein Leben so wie es ist, es ist entspannt, weil ich darauf achte.

Ich bin angekommen, so soll es sein, so soll es bleiben, so habe ich es mir immer gewünscht und das fühle ich verdammt nochmal ohne Partner. Amor bildet sich gerade fort, wie man in Zeiten der Selbstliebe seine Pfeile verschiesst. Daher ist meine Ausbeute dieses Jahr eher spärlich, kaum Dates, die wichtigsten Events des Jahres bin ich nicht hingegangen, unterwegs ein paar kennengelernt, aber ich glänzte eher mit Meldeabwesenheit.

Wenn man alles hat, dann fehlt einem nichts und das merke ich nicht nur beim Shoppen, gehe los und kaufe nix, sondern auch bei den Männern. Ich glaube wenn man glücklich ist, dann hat man kein großes Bedürfnis für mehr, oder?

Ich hatte das bisher noch nie und muss selber erst einmal diese Art von Gelassenheit für mich kennenlernen, um damit umgehen zu können.

Denn mit dieser Art kommen gerade die Herren am wenigsten klar, die wollen sich gebraucht fühlen und ich will nicht irgendwas vorspielen, damit ein anderer sich besser fühlt, denn dann kann ich denjenigen sowieso nicht mehr ernst nehmen und mein Interesse verblasst. Ein Teufelskreis und jammern auf sehr, sehr hohen Niveau.

BESTES DATE

Es war irgendwie abzusehen, denn im letzten Jahr war auch nicht so viel los, dass ich das ganze allerdings noch einmal unterbiete, mega, ich werde als alte einsame Jungfrau sterben. Ich habe dieses Jahr keine hollywoodreife Geschichte am Start, wobei man hin und wieder meinen könnte, dass mein Leben doch näher an dem von Carrie Bradshaw liegt, als mir lieb ist. Stichwort Mr. Big, gerade ich finde diese Handlung durch die ganze Serie so unrealistisch und am Ende heiraten die auch noch. Unglaublich, gut, dieses Ende wird meine Geschichte definitiv nicht nehmen.

BESTER KUSS

Ich war nicht auf dem Oktoberfest und es gab kein Rivival. Ich habe weder Frosch noch Prinz geküsst, es waren auf ihre Art und Weise alles tolle interessante Männer. Ganz genau sechs, das macht pro Monat 0,5 Derzeitig mache ich nur halbe Sachen …

ROMANTISCHSTER MOMENT

Wieder mit mir alleine und am Meer. LIFE IST BETTER AT THE BEACH. In Essouira nähe Marrakesch sah ich der Sonne beim Untergehen zu. Ich finde diesen Moment einfach nur magisch, wenn der leuchtendrote Ball langsam ins Meer taucht und am Horizont verschwindet. Dabei den Wellen zuzusehen, wie sie die Klippen umhüllen und dem Meer beim Rauschen lauschen. Ich liebe es und bei solchen Momenten gehe ich dann ganz tief in mich und nehme den in meiner Erinnerungsschatzkiste auf.

LEHRREICHE MOMENTE

Wie gut ich mittlerweile mit dem Tod umgehen kann, sicherlich auch eine Erleichterung und Bereicherung fürs Leben, denn wir werden ihm immer wieder begegnen und es fühlt sich besser an, jemanden mit Liebe gehen zu lassen, anstatt an ihm festzuhalten, denn es wird nichts an der Situation ändern.

NERVENAUFREIBENSTER MOMENT(E)

Die Zeit davor und danach, hat mich mental etwas aus der Bahn geworfen, meine Mama wurde dann auch noch krank und ich kümmerte mich mit meinem Bruder und um meinen Dad als sie in der Klinik war. Mit zwei Jobs und einem Pubertier, welches hin und wieder noch WTF Momente erschafft, waren manchmal etwas zu viel, welches sich auf meine Gesundheit niederschlug. Danach widmete ich mich voll und ganz der ACHTSAMKEIT und gab meinem Körper und der Seele das, was sie brauchte – ERHOLUNG.

TRAURIGSTER MOMENT

Ihr ahnt es schon – jemanden gehen zu lassen, jemanden zu besuchen und zu wissen, dass man sich auf Erden nicht wiedersieht, Abschied still und leise voneinander zu nehmen ohne dass der Betroffene es merkt, denn Sterben stand nicht zur Debatte. Ihn zu umarmen und zu wissen, das es das letzte Mal ist. An der Tür zu stehen und zu sagen “Wir sehen uns bald wieder.” mit dem Gedanken ein Abschied hier für immer.

KOMFORTZONE VERLASSEN

Ich verlasse immer wieder gerne meine Komfortzone. “Wenn du denkst, Abenteuer seien gefährlich, versuche es mit Routine. Diese ist tödlich.“ – Paulo Coelho. Afrika, das erste Mal und fürs nächste peilen wir Asien an.

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Und seit diesem Jahr neu dabei der PODCAST, bei dem ich mittlerweile schon über 15.000 Downloads habe – MEEEEEEGGGGGGAAA

Ein Jahr so bunt und durchwachsen wie meine Bilder. Es hat mich manchmal in die Knie gezwungen und dadurch bin ich wieder ein Stück gewachsen. Glücklich und wehmütig schaue ich zurück, die letzten Tage des Jahres sind angebrochen, ich wünsche Euch einen guten Rutsch und dass 2019 Euer Jahr wird, ihr habt es in der Hand, macht das Beste daraus. Ich sage TSCHÜSS 2018 und HALLO 2019 und bin gespannt was es so mit sich bringt. FROHES NEUES JAHR.

 

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