REISEBERICHT – USA FLORIDA – Malabar, Cocoa Beach, Orlando

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REISEBERICHT - USA FLORIDA

Malabar, Cocoa Beach, Orlando

Ein großer Vorteil als Single – Entscheidungen hängen von keinem ab und man muss auch niemanden berücksichtigen. Jede Chance die man erhält, kann man wie in diesem Fall, direkt zusagen. Gut, hätte ich einen Partner gehabt, dann wäre es ebenfalls sofort “Ja” gewesen. Allerdings hätte ich ihn wohl mindestens in Kenntnis darüber setzen sollen oder??? Macht man das so …? Aber darüber muss ich mir ja gar keine Gedanken machen als Single 😉 Ich war so frei und bin nämlich spontan für drei Wochen mit dem TeeNager zur Familie nach Florida gereist und habe meine Komfortzone dieses Mal mit einem Abstand von 7577 km verlassen.

Ehrlich gesagt hatte ich immer Angst davor, allein (ohne weitere Erwachsenen-Begleitung) in ein fremdes Land zu reisen. Da aber Ängste oft überbewertet werden und einfach entstehen, weil so ein Trip eine große Ungewissheit mit sich bringt, stürzte ich mich erneut ins Abenteuer.

USA - FLORIDA

Angekommen in dem SUNSHINE STATE der USA gab es gleich ein paar Hürden zu überwinden. Im Gegensatz zu meinen Europareisen bedarf es hier als Bloggerin ein paar wichtigen Vorkehrungen. Damit ich zeitnah von überall Live senden konnte, brauchte ich ganz dringend eine  USA Prepaid SIM-Karte.

Grenzenlose Freiheit mit Tourisim

Wer in die USA reist, benötigt um die hohen Roaminggebühren der deutschen Provider zu umgehen, eine Prepaid-Lösung für sein Smartphone. Es hat schon einen großen Vorteil, sich keine Gedanken um hohe Roaminggebühren zu machen. Immer und überall, in welcher prekären Lage ich mich auch befand, Mama anzurufen. Sei es auch nur, um zu wissen, wie das Automatik-Auto anspringt, Bilder online zu stellen und Euch mit meinen Instagramstorys mitzunehmen. Bei Tourisim kann man unter mehreren Tarifen wählen, ich entschied mich für den H20 Wireless Tarif.

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Die Aktivierung der Karte geht schnell und ist unkompliziert, dazu gibt es aber auch eine klasse Anleitung, die mitgesendet wird. Nachdem das alles geregelt war, konnte es endlich losgehen.

Florida - Malabar

Home sweet Home

Familienbesuch und unsere sogenannte Basisstation. Malabar grenzt direkt an die Stadt Palm Bay und liegt in unmittelbarer Küstennähe des Atlantiks. Dazwischen befindet sich der Indian River, auf dem man sehr schöne Boot-Trips zu kleinen Inseln machen kann, ein wenig Robinson-Crusoe-Feeling.

Unsere Tagesroutine – Real American Breakfast, Pooltime, Tagesausflug oder Strand, Abendessen, Spieleabend mit der Familie. So lässt es sich leben 😉 Nicht weit entfernt sind Melbourne und Cocoa Beach.

I N D I A N   R I V E R

 

P O O L   T I M E

Cocoa Beach

Als die Welt unterging

Cocoa Beach ist bekannt als Spielort der Sitcom Bezaubernde Jeannie und der bekannte Profisurfer Kelly Slater wurde hier geboren. Die Stadt hat einen sehr schönen und breiten Sandstrand.

Voll gepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen, hinein ins Sommer-Strand-Feeling. Sonnenbrille, Hut auf und los geht’s, dachte ich, denn die pubertären Stimmungswechsel des TeeNagers hatte ich nicht bedacht. “Ich hasse Strand.” und meine Kinnlade inklusive Tasche rutschte nach unten. Wie bitte, was war aus meiner Wasserratte, die man vom Strand, geschweige denn vom Meer gar nicht weg bekam. “Strand ist langweilig und das Meer auch.” Nicht ihr Ernst, wütend war gerade nicht der Begriff nach dem ich suchte, ich stand kurz vor einer Explosion. Da fliegt man mit dem Kind ans andere Ende der Welt, Strand und Meer direkt vor der Tür und jetzt in ihrem pubertierenden Wahnsinn findet sie, um es mit ihrer Wortwahl auszudrücken “scheiße”. Memo an ihre Synapsen, bitte wieder verbinden.

Madame stellte sich stur, sie will nicht zum Strand und zwingen darf und kann ich sie auch nicht. “Gut, dann gehe ich alleine.” worauf ihre Antwort unmissverständlich war – “Du darfst mich nicht erpressen.” Ich lächelte sie an und triumphierend “Nein mein Kind, das will ich auch gar nicht, das ist eine Tatsache.” und verließ das Haus. “Es soll heute noch regnen.” Ehrlich, dieses bisschen Regen wird mich nicht davon abhalten und stieg in den Wagen.

Der Beifahrersitz neben mir war leer und die Wut stieg. Wie ein Rohrspatz schimpfte ich während der Fahrt vor mich hin, als ich dem Ärger Luft gemacht hatte, folgte der Stolz über meinen erfolgreichen Abnabelungsprozess. Nur weil sie nicht will, bedeutet das ja nicht, dass ich nicht doch zum Strand kann, nur eben ALLEINE und sah diese Situation nun mehr als eine Herausforderung.

Ron Jon Surf Shop

Kaum aus dem Wagen bei Cocoa Beach ausgestiegen, fing es an zu regnen. Planänderung, dann erst in meinen Lieblingsladen – Ron Jon Surf Shop. Hier gibt es alles was das Surferherz begehrt und das 24 Stunden lang. Neben der Hausmarke “Ron Jon” gibt es noch andere Labels, die man hier wesentlich günstiger als in Deutschland bekommen kann, wie Quiksilver, Roxy, O’Neill, Fox, Hurley, Rip Curl, Billabong uvm.

Eiskalt hat es mich erwischt, wie jedes Mal, wenn ich den Laden betrete, von angenehmen 33 Grad wird man nämlich dank Klimaanlage auf gefühlte -10 Grad heruntergekühlt – KALT, KALT, KALT. In der Umkleidekabine wärme ich mich mit ein paar Sachen auf und über mir scheppert es gewaltig. Na, toll es regnet nicht nur, donnern tut es auch. Ich kann hier nicht ewig bleiben und die Entscheidung zwischen Gefrier- oder Blitztod macht es mir nicht einfacher. Das Gewitter ist sicherlich weitergezogen und ich gehe auf die Straße, erst einmal Instastory machen und meinen Lesern berichten.

O N   O F  A  K I N D

Ein Blitz und will mit dem Zählen beginnen – DONNER – ich bin am Arsch, direkt über mir, laut hallt es in meinen Ohren. Kurze Zeit später wieder ein Blitz, mir wird heiß und der ganze Körper kribbelt, schnell in den nächsten Laden. Hier sammle ich mich erst einmal, irgendwie ist mir nicht ganz wohl und etwas übel und halte mich an einer Stange fest und bekomme sofort einen gewischt. Autschn. Echt jetzt, sicherlich hatte ich irgendwann einmal in meinem Leichtsinn den Wunsch ans Universum geäußert, DER BLITZ SOLL MICH TREFFEN, aber nicht so. VORSICHT, welche Wünsche man äußert, man sollte sie genaustens definieren, damit es keine Verwechslungen wie hier gibt.

Als erstes rufe ich meine Mama an – Ich glaube ich habe einen gewischt bekommen. “Julia, die meisten Blitztote gibt es in Florida, sei bitte vorsichtig, die Gewitter kannst du nicht mit unseren vergleichen.” und nötigt mich zum Zwangsshopping in BELLS OUTLET (Empfehlung die HOME DECOR Abteilung). Als das Gewitter dann endlich vorbei zog, war es Abend und ich fuhr ohne am Strand gewesen zu sein zurück. Kaum aus dem Auto ausgestiegen öffnete sich die Haustür und der TeeNager winkte mir zu. “Das war wohl nix, ich habe deine Instastory gesehen, (lachend), aber zum Shoppen wäre ich gerne mitgekommen.” Pitschepatsche nass, “Tja, Pech gehabt.”

Wenn ihr mal in Florida seid, hütet Euch vor dem Blitz.

Florida - ORLANDO

Magic Kingdom

Immer wieder zog es uns nach Orlando, welches nur eine Stunde mit dem Auto von Malabar entfernt liegt. Neben Shopping im großen Orlando Premium Outlet, am International Drive und dem Market Place direkt nebenan, ging es auch in einen der bekannten Freizeitparks.

Wer zum allerersten Mal in einem Disneyland ist, wird von dem Zauber in eine andere Welt entführt. Die magischen Kulissen und das traumhafte Schloss. Wer wie ich schon das fünfte Mal dort ist, davon zweimal Paris und dreimal Orlando, dem mag die rosarote Brille abhanden gekommen sein und ohne die sieht der Park plötzlich ganz anders aus. Viel zu viele Menschen, wahnsinnig lange Schlangen und in Orlando mäßige Klimatisierung bei 34 Grad, überall Kinder, die alles haben wollen und deren Eltern, welche in sämtlichen Sprachen versuchen das “Nein” auch durchzusetzen. Das für einen Preis, der so gar nicht rosig ist, von 124 $ pro Person plus Tax – und essen muss man ja auch noch etwas. Die Restaurants sind zauberhaft gestaltet und deren Mitarbeiter zum passenden Thema gekleidet, das Essen … kann man essen, am besten Pommes, da kann man am wenigsten falsch machen.

 

M A G I C   K I N G D O M

Ich war enttäuscht und hatte das irgendwie anders in Erinnerung, es kommt mir vor als wäre ich in einem riesigen Disney-Shopping-Park mit ein paar Attraktionen, die ich alle schon kenne. Als ich dann noch für zwei Plastik-Regencapes 23 $ zahlen musste, war es mir klar. Der damalige Zauber den Walt Disney jedem erfüllen würde, war dem Marketing – DISNEY WILL NUR DEIN GELD – zum Opfer gefallen. Es war sehr ernüchternd für mich und der einzige Zauber, der das alles irgendwie ein wenig entschädigte, war die Abend-Laser-Show gesponsort von Pandora. Ein Traum und da war es wieder, dieses Gefühl dass ich weinen musste. Für mich und den TeeNager war es das letzte Mal Disneyland und damit ein schöner Abschluss, denn bei der nächsten Reise gehen wir in die Universal Studios, da ist man dann mit 150 $ pro Person dabei.

Yeah, in drei Wochen erlebt man ganz schön viel, deshalb gibt es dann am Sonntag noch den zweiten Teil – den Roadtrip nach Sanibel Island, ein Paradies an der Westküste, MacGyver Feeling in Clearwater und meine Boat Trips.

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1 Comment

  • Huhu liebe Julia,

    so spontan möchte ich auch mal sein! Aber was du manchmal für Dinge erlebst, das ist doch verrückt. 😀 Liest deine Tochter eigentlich deinen Blog?
    Im Disneyland in orlando war ich auch schon und fand es ebenso wie du nicht soooo berauschend. Es war okay. Die Universal Studios kann ich dir aber nur empfehlen! Das ist gar kein Vergleich zu Disney Land, die sind einfach genial! Besonders die Harry Potter Welt hatte es mir damals angetan – und das Butterbier, lecker!

    Liebe Grüße,
    Maj-Britt

    http://www.dailymaybe.de

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