Single-Städtetrip – Amsterdam

Single-Städtetrip – Amsterdam

Single-Städtetrip – Amsterdam. Es gibt viele Dinge, um sein Singleleben bunter zu gestalten, eins ist zu reisen, eine wertvolle Investition, immerhin erschafft man damit neue, schöne Erinnerungen. Mir scheint nur die Sonne so aus dem Arsch, weil ich Pacman-mäßig, gaaaanz viele leuchtende Momente und Erlebnisse schlucke 😉

Tschüss Alltag. Hallo Abenteuer.

Städtetrip – Amsterdam

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Die Anreise

Alle Wege führen nach Rom und alle Verkehrsmittel nach Amsterdam. Flugzeug, Bahn, Bus und Auto. Hier lohnt sich ein Preisvergleich, während wir bei einem Hin- und Rückflug bei 100 € lagen, wurde es mit der Bahn etwas günstiger, da lag die Hin- und Rückfahrt bei 80 €, mit dem Bus wären wir auf 60 € gekommen.

Da der Benzinpreis gerade sehr günstig ist, entschieden wir uns für einen ROADTRIP, die Fahrtzeit von nur vier Stunden von Hamburg nach Amsterdam ließ uns nicht lange überlegen. Der Vorteil an so einem Roadtrip ist, man kann mehr Gepäck mitnehmen ohne sich mühselig von Station zu Station zu schleppen. Alles einmal einladen, ‘ne Weile fahren und alles direkt vor der Tür wieder ausladen. Ja, die Damen reisen mit viel Gepäck, zumindest was alles in so einen Seat Ibiza hinein passt. Fahrtkosten: Benzin 100 € hin und zurück, also pro Person 33 €, je mehr Leute mitkommen, desto günstiger wird es.

Die Unterkunft

Ob Hotel, Hostel, Hausboot (ein Jahr im Voraus buchen, sonst sind sie belegt), Wohnwagen oder Apartment, hat Amsterdam viele Möglichkeiten. Da Amsterdam sehr klein ist, ist es sinnvoll lieber früher als spontan etwas zu suchen. Die Hotels liegen bei einer Übernachtung ab 55 € bis über hundert Euro, Hotelpreise eben. Hostel gibt schon günstiger, allerdings kann es sein, dass man sein Zimmer mit anderen teilt, das wäre ideal, wenn man alleine reist.Wohnwagen und Hausboot, je nach Lage.

Wir haben uns dann für eine Wohnung entschieden, die Hausboote waren alle schon weg. Über Airbnb wurde meine Freundin fündig, sie liebt es, sich durch die vielen Angebote zu klicken, um das Beste für uns zu finden. Da wir eh nur über Nacht da sind, benötigen wir nicht viel Schnickschnack, Frühstück brauchen wir auch nicht, da wir auch das Amsterdamer Nachtleben erkunden wollen. Die Wohnung hat zwei Zimmer, Küche, Bad und liegt im Osten von Amsterdam – Indische Buurt bei der Molukkenstraat, das kann man sich sogar noch mit “einem im Tee” merken. Vorteil bei einem Apartment – Wir sind Freitag um 13 Uhr angereist und am Sonntag um 18 Uhr zurück gefahren, nichts mit um 12 Uhr auschecken. Unterkunftkosten: Pro Nacht 36 €, zwei Nächte pro Person 74 €

Öffentliche Verkehrsmittel

Amsterdam ist zwar eine Stadt, die man wunderbar zu Fuß erkunden kann, da alles sehr zentral liegt, aber um zu anderen Fleckchen zu kommen, geht es sehr gut mit der U-Bahn-, Straßenbahn oder dem Bus, ein 24h Ticket kostet 7,20 €. Unser Auto stand die drei Tage auf einem Park & Ride Parkplatz für insgesamt 3 €. Empfehlen würde ich Euch ein Fahrrad – in der ganzen Stadt sind Fahrradwege zu finden und nur wenige Erhöhungen, ab 8,00 € pro Tag, mit Nachlässen bei längerer Miete.

Amsterdam am Tag

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Das Gute liegt manchmal so nahe, wieso waren wir nicht schon viel eher hier. Eine so schöne Stadt, mit historischer Architektur und den vielen Kanälen, kleinen Gassen, die man unendlich lang entlang laufen kann, wenig Verkehr, sehr viele Fahrräder und einem ganz persönlichen Charme. Uns wurde geraten zum Einstand, wir sollten erst einmal die Stadt erkunden und planlos durch die Gegend laufen, das haben wir getan und es war so schön, querfeldein zu gehen und alles auf sich wirken zu lassen. Herrlich spazieren gehen, kann man im Vondelpark, er wird auch gern als Central Park Amsterdams bezeichnet. Allerdings nächstes Jahr, werden auch andere Dinge auf unserem Plan stehen, denn diese Stadt hat soooo viel zu bieten.

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Museen

Die fünfundsiebzig Museen in Amsterdam locken jedes Jahr fast sieben Millionen Besucher an. Ein wenig Kunst, Historisches, Schlüpfriges oder Lustiges gefällig, wie wäre es mit dem Rijksmuseumeines der größten und fesselndsten Kunstmuseen der Welt. Van Gogh Museum – Die weltweit umfassendste Sammlung an Kunstwerken des berühmten Malers. Das Anne Frank Haus in dem das berühmte Tagebuch geschrieben wurde. Het Scheepvaartsmusem –  bietet eine reichhaltige und bunte Sammlung maritimer Artefakten mit Multimedia-Elemente, Vergnügungspark und Videospielen. Im Amsterdam Museum erfährt man mehr über die Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart, des weiteren gibt es wechselnde Ausstellungen zu kulturellen Themen.

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Het Scheepvaartsmusem

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Amsterdam ist traditionell bekannt als die Stadt des Vergnügens und der Toleranz. Das Erotikmuseum – ein altes Lagerhaus in der Mitte des Rotlichtviertels, zeigt eine Ausstellung über das Gefühl dieser ungewöhnlichen Gegend der Stadt. Geh mal Bier holen … Heineken Experience – die erfolgreiche Geschichte wird in der stillgelegten Brauerei vorgestellt und durch mehrere Freizeitparkattraktionen ein kleines Disneyland für Bierfans. Zu Gast bei Freunden in Madame Tussauds ein kleiner Plausch mit den Royals der Niederlanden oder ein paar Selfies mit den Stars aus Hollywood. Wie gesagt, es sind fünfundsiebzig, bestimmt für jeden etwas dabei.

Bootrundfahrten

Venedig des Nordens, mit den vielen Kanälen und Grachten. Ein absolutes muss, die Stadt mit einem Boot zu durchschippern. Mein Tipp, nicht in der Touristenzentrale ein Standard-Boot mieten – Kosten 18 €, sondern die Boote von Friendship Amsterdam nehmen, im loungigen, hippen Stil, jenseits des 08/15 Standard-Touri-Boots für 15 €, lässt sich Amsterdam vom Wasser ganz chillig erkunden 😉 Abfahrt von: Oudezijds Voorburgwal 230, 1012 Amsterdam

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Guten Appetit

In Amsterdam kann man sehr gut essen, um den Touristenfallen zu entgehen, man gehe in die Seitenstraßen, davon gibt es hier sehr viele und guckt, in welchem Restaurant mehr Einheimische sitzen, ein kleiner Check bei TripAdvisor kann nicht schaden, um sich die Bewertungen anzusehen. Wir hatten echt immer Glück und haben gespeist wie Gott in Frankreich.

Das Cau – Carne Argentina Unica kann ich Euch nur empfehlen, denke, nicht umsonst ist es Dinner’s Choice 2015 von Open Table geworden. Das Essen war so lecker, wenn ich nur daran denke, Ziegenkäse mit Quinoa und Salat, dazu selbstgemachte Onion Rings, herzhafte Steaks, yummi. Denke, die Bilder sagen mehr als tausend Worte.

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Es muss nicht immer Kaviar sein, Amsterdam ist bekannt für seine leckeren Pommes, eine große Auswahl an Saucen, also unbedingt probieren, wir waren hier: Vlaamse Friet Snackland, Damrak 58, 1012LL Amsterdam, diese Pommes waren Winner 2015 von TripAdvisor. Die Pommes von Vlaams Friteshuis Vleminckx, sollen auch der Oberhammer sein, wundert Euch nicht über die langen Schlangen, aber man wird schnell bedient. 😉 Man gönnt sich ja sonst nix.

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Het Karbeel – Kääääääääääsefondue, mein erstes und so lecker, serviert wird das ganze mit Brot, meine Freundinnen und ich haben es uns geteilt und dazu noch einen Salat bestellt.

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Amsterdam in der Nacht

Als Hamburgerin ist man ja schon sehr verwöhnt, was das Nachtleben angeht, aber Amsterdam steht da in nichts nach. Die haben sogar eine Herbertstraße, wo Frauen entlang gehen können, sehr fortschrittlich. Das Rot-Licht-Viertel bietet nachts aber auch tagsüber eine ganz besondere Atmosphäre. Am ersten Abend waren wir in der Amsterdamer Schanze, lauter kleine Bars, die sich in den Gassen aneinander reihen. Gelegen in einer kleinen und eher ruhigen Seitenstraße und dennoch mitten im pulsierenden Nachtleben liegt Brouwerij de Prael, eigenes hausgebrautes Bier für jeden Geschmack in einer Mischung aus Pub und Brauereigaststätte. Das (Schanzen)Nachtleben spielt sich rund ums Rot-Licht-Viertel ab. Besonders schön, wenn man sich bei sternenklaren Himmel an den Kanal setzt und die Stille genießt.

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Aber wenn man zum Amsterdamer (Hans-Albers-Platz) möchte, dann gehts zum Leidseplein, Clubs, Bars und ein turbulentes Nachtleben, man sieht Menschen, die in den Straßen feiern, tanzen und singen. Kommt mir alles sehr bekannt vor. Irgendwie fühle ich mich zu Hause. Elektro, Jazz, Hip-Hop oder Rock mit Livebands, hier findet man alles, um bis zum Morgengrauen zu feiern.

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Einen hippen Club mit atemberaubenden Interior und Stuckdecken findet ihr im Supperclub tolles Konzept aus Restaurant, Bar, Club und Gallerie, wir hatten da eine klasse Nacht, tanzen bis zum Schluß.

Tipps für die Reise

  • Bei der Touristeninformation kann man eine Amsterdam Card (Amsterdam pass) für ein, zwei oder drei Tage kaufen, um die öffentlichen Verkehrsmittel unbegrenzt zu nutzen, und in den meisten Museen und Sehenswürdigkeiten freien Eintritt zu erhalten.
  • Fahrrad mieten und Amsterdam wie ein waschechter Holländer erkunden.
  • Bootshaus mieten
  • Pommes 😉

Ja, das war er, unser Single-Städtetrip in Amsterdam, wir sind von dieser Stadt so entzückt, dass es nächstes Jahr wieder hin geht, dieses Mal mit einem kleinen Upgrade – Hausboot – Fahrrad und mehr Kultur 😉 Schnappt Euch ein zwei Freunde und erobert Amsterdam und investiert in schöne Erinnerungen. Unser Wochenende – Anreise, Unterkunft, Essen, Souvenirs und Unternehmungen, lag bei 250 €.

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 Wer noch mehr über unseren Urlaub erfahren möchte, liest meine Urlaubskolumne 😉

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