Was haben Autos mit Romantik zu tun?

Hallo ihr Lieben 😉

Wer hätte gedacht, dass unsere Autos einen erheblichen Einfluss auf unser (Liebes-) Leben haben können. Weil das mit der Liebe und den Autos so kompliziert ist, haben die Redakteure von WIR KAUFEN DEIN AUTO anlässlich des Valentinstages am 14. Februar, Erstaunliches und Wissenswertes rund um das Thema zusammengestellt. Am Ende gibt es noch eine lustige Geschichte von mir, meinem damaligen Freund, seinem Auto und unseren Tripp nach Italien 😉

In welcher Beziehung stehen Autos und Liebe zueinander? Hier eine amüsante, wie auch interessant Infografik mit erstaunlichen Fakten. Hier seht ihr, wie stark das Liebesleben mit dem Auto verknüpft ist. Zum Beispiel, dass 76% der Frauen Männer nach ihren Autos beurteilen oder dass das Auto der zweithäufigste Ort für Sex ist.

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Die fahrbaren Erinnerungen an die Liebe

Woran erinnert ihr Euch, wenn ihr an Euer erstes Auto oder Auto denkt? An die erste große Liebe aus der Schule, die sich über das verrostete, klapperndes Auto lustig gemacht hat? Den ersten Kuss mit dem Partner auf dem Heimweg nach dem ersten Date? Den Roadtrip durch das ganze Land?  Schreibt mir Eure Geschichte als Kommentar, ich mache den Anfang 😉

Meine Auto-Story: Der Brenner ist gesperrt!

“Es ist jetzt schon acht Jahre her, nach wie vor amüsiere ich mich noch immer über unsere Verplantheit.

Mein damaliger Freund rief mich auf dem Handy an. “Hey, hast du Lust in drei Tagen mit mir zum Gardasee zu fahren, ist alles schon bezahlt!”  (Sein Vater hatte das Portal Ebay für sich entdeckt und ein Aufenthalt im 3*** Hotel in Sirmione, war seine neueste Errungenschaft). Spontan sagte ich ja, ich würde nur drei Tage in der Uni fehlen, denn dann begann das Herbst-Semester.

Es blieb nicht viel Zeit, also schnell packen, meine Mutter informieren, dass sie eine Woche auf ihr Enkelkind verzichten müsste, googlen “SPIELPLÄTZE, AUTOBAHN-RASTSTÄTTE, A7 und weitere Dinge, wie man es einer Vierjährigen angenehmer machen kann, um nicht alle zehn Minuten gefragt zu werden, “WANN SIND WIR DA?”.

Im VW Lupo fuhren wir los, die Rollen waren verteilt: Er – Fahrer und Ich, die Navigation (mit Karte, welche uns später zum Verhängnis wurde). Die Fahrt war angenehm, der Krümel schlief viel oder war über die Vielfalt der Kühe und Pferde sehr erfreut. Bei den Stopps tobten wir uns eine halbe Stunde auf den Spielplätzen aus und mittlerweile waren wir in Österreich, noch mehr Kühe!

Der Brenner,  Grenzpass in den Ostalpen und die meistgenutzte Route für den Straßenverkehr, war nicht mehr weit. Der Krümel schlief und ich vernachlässigte meinen eigentlichen Job, indem ich mein Wissen über die neusten Modetrends aus den Magazinen erweiterte.

“Schatz, kannst du bitte mal auf der Karte gucken, ob es noch eine andere Straße  nach Italien gibt – Der Brenner ist gesperrt!” 
“Der Brenner ist gesperrt! Der Brenner kann nicht gesperrt sein!!!”
“Doch, der Brenner ist gesperrt!”
“Ok, ich gucke!”
 

Auf  der Karte wurde ich recht schnell fündig, da war eine Straße, die nach Italien führte, allerdings hörte sie auf und ging dann ein klitzekleines Stück später weiter. Da es die einzige Straße nach Italien war, musste meine Wahl richtig sein, wie sollte man sonst ins andere Land kommen, wenn der Grenzpass, der Brenner gesperrt ist.

Die Straße wurde steiniger, holperiger und enger, meine Gedanken “Hoffentlich müssen wir diesen Weg nicht zurück!” Ich hatte mit der Beifahrerseite den besten Ausblick in das Tal und den Abgrund. Während bei mir schon erhebliche Zweifel bestanden, ob wir richtig sind, offenbarte er mir seine erst, als die Straße weiß wurde – SCHNEE.

“Wie gut das mein Lupo schon Winterreifen hat, Schatz bist du dir sicher das wir richtig sind!”
“Nein!”
 

Denn vor uns prangte ein großes Schild: “ACHTUNG SKIGEBIET – und ein durchgestrichenes Auto”. Sein Blick sagte alles, das gibt Ärger und meine Frage: “Und jetzt?” beantwortete er mit: “Haben wir Skier, dann könnten wir damit weiter.” in seinem Ton  lag die volle Breitseite an Sarkasmus. ich schüttelte den Kopf. “Dann müssen wir wohl ZURÜCK denn durch das SKIGEBIET, kann ich nicht fahren, denn mein Auto hat keine SCHNEEKETTEN!” und zwinkerte mir kess ins Gesicht.

“Da schickt sie uns ins Skigebiet!” Dieser Aussage und seinem Kopfschütteln, war ich wohl der restlichen Fahrt ausgesetzt und sank immer tiefer in den Beifahrersitz. Nachdem wir das Martyrium der Rückfahrt hinter uns hatten und wir uns erneut dem Brenner näherten, änderte sich das Blatt, denn ein großes Schild “Ausfahrt Brenner” gesperrt, prangte an der Seite unserer eigentlichen Route. Daraufhin folgte ein typisches Pärchen-Vorwurfsduell.

“Die AUSFAHRT Brenner ist gesperrt!”
“Hättest du aufgepasst, dann hättest du auch das Schild gesehen!”
“Wie kann man denken, dass der Brenner gesperrt ist?”
“Wie kann man einen ins Skigebiet lotsen?”
“Auf der Karte sah es so aus, als wenn das da weiter geht!”
“So, jetzt ist also die Karte schuld?”
“Ja und das Schild!”

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               An dieser Stelle hätte es zu einem richtigen Streit mutieren können, allerdings waren die Schuldigen schnell gefunden das Schild, die Karte und unsere Ahnungslosigkeit, die zu einer Verkettung von absoluter Verplantheit führte. Den Rest der Fahrt, lachten wir beide über uns, der Krümel hatte von unserem Kurztrip nicht viel mitbekommen, als sie wieder aufwachte, fragte sie zum ersten Mal, zwei Stunden vorm Erreichen des Ziels, “Wann sind wir da?”. Genau die zwei Stunden, die wir uns verfahren hatten, weil ja der Brenner gesperrt war  😉

Autor-Julia

Quellenangabe: Grafik und teilweise Text von www.wirkaufendeinauto.de (Ich habe die schriftliche Erlaubnis, die Grafik zu teilen)
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1 Comment

  • Das Auto ist wahrscheinlich der beste Ort für solche kleinen Familienstrittigkeiten. Zusammen gepferchte auf engsten Raum, die Augen stur auf die Straße gerichtet, das Lenkrad fest umklammert – und von der Seite vom Beifahrer sarkastische oder vorwurfsvolle Meldungen über den Fahrstil, dass kommt mir auch von wo bekannt vor. 😀
    Trotzdem aber auch ein guter Ort für Alltagsgespräche und gemeinsames Mitgröllen der Radiohits. Hätte übrigens nie gedacht, dass so viele Heiratsanträge im Auto gemacht werden – echt unglaublich! 🙂

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