WEIBLICHKEIT – Ich darf das, ich bin ein Mädchen!

WEIBLICHKEIT – Ich darf das, ich bin ein Mädchen!

Dieser Artikel ist ein Teil der BLOGPARADE von MÄNNLICHKEIT-STÄRKEN, bei der sich noch viele weitere der Thematik Weiblichkeit & Männlichkeit gewidmet haben. Ich bin sehr Dankbar ein Teil dieser riesigen Community zu sein. Am Ende habe ich ein paar interessante Artikel dieser Blogparade für Euch noch verlinkt.

Sicherlich werden einige jetzt denken KLISCHEE und ich werde diesen Gedanken auch nicht verneinen. Gerade zwischen Männern und Frauen sind Klischees weit verbreitet, die oft einen negativen Beigeschmack haben. Es ist nicht nur unsere Veranlagung, sondern auch die Gesellschaft, die einen hauptsächlich prägt. Dort sind einige dieser Grundsatzgedanken seit Jahrhunderten tief verankert. Wie oft hörte ich den Satz von meiner Mama: „Du bist ein Mädchen, so etwas schickt sich nicht!“ und „Jungs müssen stark sein“. In erster Linie bestimmen unsere Eltern und später wir, wie prägnant dieses Phänomen zwischen Mann und Frau weiterhin besteht.

Was ist WEIBLICHKEIT?

Weiblichkeit bedeutet auch die Projektion eines Bündels von Normen, die von der Gesellschaft oder Gruppen einer Gesellschaft für Mädchen und Frauen gesetzt werden. Wie andere Normen kann man sie für sich zum Beispiel auch anders definieren, sich mit ihnen sogar vollkommen identifizieren oder sie ganz ablehnen.

Diese Normen bezüglich der Weiblichkeit betreffen Aussehen, Verhalten, Fähigkeiten, Bedürfnisse, Rechte und Funktionen in der Gesellschaft usw. und leiten sich aus den Geschlechtermodellen, bei Menschen weiblichen Geschlechts dem Frauenbild usw. ab.
Quelle: wikipedia

Die gesellschaftlichen Kriterien finde ich ziemlich ermüdend und altmodisch, wie hat eine Frau zu sein, wie hat sie auszusehen, damit es auch von der Mehrheit als WEIBLICHKEIT erkannt wird, absolutes Schubladendenken. Ein Korsett von etlichen Regeln und Vorstellungen, wie eine gute Frau zu sein hat. Was passiert mit einem Korsett wenn man es zu eng schnürt? Entweder bekommt man keine Luft mehr zum Atmen und fällt in eine Ohnmacht oder es platzt.

Wir Frauen haben uns weiterentwickelt und sind schon lange kein Stereotyp mehr, den man anhand besonderer äußerlicher Merkmale klassifizieren kann. DIESE ZEITEN SIND VORBEI!

Hierzu gibt es einen interessanten Artikel Weiblich oder Männlich? Das Märchen der zwei Geschlechterrollen bei flirtuniversity.de

Der kleine, aber bedeutende Unterschied

Die Chromosomen unterscheiden sich, denn das vom Männchen hat einen Haken 😉 Viel interessanter finde ich unsere Veranlagung, denn unser Gehirn weist deutlich mehr Verbindungen zwischen linker und rechter Gehirnhälfte auf, als das der Männer (linke Gehirnhälfte). Die eigentliche Weiblichkeit wird also mehr bei der Entwicklung (7 Ssw) der Hirnarchitektur entschieden. Diese von Hormonen gesteuerte Verdrahtung des fötalen Gehirns hat Folgen für den Rest unseres Lebens.

Linke Gehirnhälfte:

Spezielle Fähigkeiten: Schrift, Sprache, Symbole, Lesen, Rechnen, Fakten, Sprechen, Zuhören, Regeln, Beachten von Hinweisen. Arbeitsweisen des Bewusstseins: logisch, folgerichtig, realitätsorientiert, abstrakt, verbal, symbolisch, zeitorientiert, analytisch. Die linke Gehirnhälfte ist also für alles zuständig, was im allgemeinen Verständnis als Denken bezeichnet wird. Sie denkt in Sprache, in Begriffen, sie denkt logisch, analytisch.

Rechte Gehirnhälfte:

Spezielle Fähigkeiten: Gefühle, Tastsinn, räumliches Vorstellungsvermögen, Formen/Muster, Schätzungen, Farbempfindung, Musik/Gesang, Kreativität, Visualisierungen.

Arbeitsweisen des Bewusstseins: Intuitiv, planlos, phantasievoll, konkret, non-verbal, symbolisch, nicht zeitorientiert, emotionell. Diese Gehirnhälfte wird durch Metaphern aktiviert, durch die beim Zuhörer eigene, dazupassende Bilder, Symbole, Melodien oder Gerüche entstehen können. Das Rohmaterial der Gedanken, die aufblitzenden Ideen, die Bilder, ja alle Sinneseindrücke werden rechts bearbeitet. Quelle: Psychologie-News

Naturwissenschaftler, Psychologen und Soziologen – stellten fest, dass sich die Gehirne von Männern und Frauen in einigen Punkten grundlegend unterscheiden. Dieses würde auch einige KLISCHEES erklären, weswegen beide Geschlechter unterschiedliche Fähigkeiten, Verhaltensweisen und Wertvorstellungen an den Tag legen. Hinzu kommt die Anpassung der damaligen Rollenverteilung, dadurch hat sich unsere Gehirnarchitektur unterschiedlich entwickelt. Die Männer / Jäger, brauchten einfach andere Fähigkeiten, als die Frauen, die zu Hause blieben und sich um Heim und Kinder gekümmert haben. Für die Jagd brauchte er einen fokussierten Blick, den Tunnelblick, während die Frau auf jede kleine Gemütsregung oder Details ihrer Umgebung achten musste, den Streublick. Diese unterschiedlichen Gehirnstrukturen sind uns bis heute erhalten geblieben.

„Verkürzt man die Entwicklung der Gattung „Homo“, deren letztes Glied wir sind, auf einen 24-Stunden-Tag, so hat der Mensch weit über 23 Stunden als Jäger und Sammler verbracht. Erst 6 Minuten vor Mitternacht entwickelte er die Landwirtschaft, und in letzter Sekunde wurde Jesus geboren. Die zwangsläufige Folge ist, dass für die Anpassung an unser heutiges Leben mit all seinen komplizierten Begleitumständen viel zu wenig Zeit blieb.“ Zitat vom Buch – WIR SIND ALLE NEANDERTALER von Jürgen Brater.

Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, guckt sich die Videos von Vera F. Birkenbihl an, sie ist einfach großartig, wie sie auf sehr fachkundige und humorvolle Weise, den Unterschied Mann & Frau näher bringt. Echt, danach versteht man die Welt, des jeweilig anderen viel besser. Vera F. Birkenbihl – Männer & Frauen – mehr als der kleine Unterschied

Die Grenzen verschwimmen

Während früher die Frau direkt von der Hand des Vaters der Hand des Ehemannes übergeben wurde, leben heute viele Frauen eine ganze Weile alleine. Ein Resultat der EMANZIPATION. Wir Mädels sind mittlerweile mehr als selbstständig. Wir haben einen großen Vorteil durch unsere Verbindung der rechten und linken Hirnhälfte, dadurch können wir uns neuen Situationen viel besser anpassen und daran neu orientieren.

Mein Dad ist sehr Fußball begeistert und mein Bruder ist es nicht, also nahm er sein kleines Mädchen und weihte es in die große weite Welt des Fußballs ein und das mit Erfolg. Nicht nur Verein, sondern auch auf dem Bolzplatz wurde der Ball hin und her geschossen. Hinzu kommt das Heimwerken – Tapezieren, Spachteln, Bohren, Möbel zusammenbauen usw. – und das hat mir meine Mama beigebracht. In mir steckt ein kleiner Tim Taylor, allerdings ohne Krankenhausaufenthalt 🙂

Ich kann das nicht, gibt es nicht bei mir, selbst mit Mathe freunde ich mich mittlerweile an. In der Vergangenheit habe ich dieses Thema gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Ich war wirklich der Meinung, ich könnte das nicht verstehen, aber seitdem ich immer mehr meine linke Gehirnhälfte benutze, kann ich mittlerweile wesentlich logischer denken. Genauso erging es mir mit meiner emotionalen Ebene, welche der rechten Gehirnhälfte zuzuordnen ist. Seitdem ich aber angefangen habe mehr meine linke Gehirnhälfte zu trainieren, bin ich wesentlich rationaler geworden, ein Grund für meine tiefe Entspannung bei der Kennenlernphase – REALITÄTSORIENTIERT.

Man sieht, die „Grenze“ verschwimmt, je mehr man beide Gehirnhälften nutzt bzw. trainiert und das nicht erst seit gestern 😉

Ich darf das, ich bin ein Mädchen!

Irgendwann kam ich zu spät zu einem Date, worauf ich von IHM eine Nachricht erhielt… „Hätte ich Dir einen Weg sagen sollen, wo keine Schuhläden sind?“,  es amüsierte mich, ich mag Schuhe, nein, ich liebe Schuhe (SAMMLERIN) aber er lag im Unrecht, denn es gab einen ganz anderen Grund für meine Unpünktlichkeit (NICHT ZEIT ORIENTIERT) – Ich hatte mich verlaufen und das mit Google-Maps! Denn ich schaffe es sogar, mich in einem kleinen Viertel nicht zu recht zu finden. Während ich in den Straßen und Gassen, wie ein kopfloses Huhn umherirrte und mir ziemlich verloren vorkam, erfolgte die Rettung durch seinen Anruf. Nach kurzer Beschreibung, wo ich mich befand, lotste er mich zu sich. Gott sei Dank, denn mein Orientierungssinn ist eher etwas spärlich ausgestattet.

Ein Hoch auf meine Intuition, Beobachtungsgabe und Wahrnehmung eigener und fremder Gefühle. Letztendlich hat jede Frau ihre eigene Facette, ob die nun in der Gesellschaft als weiblich oder doch eher männlich gesehen wird, ist doch egal. ACHTUNG KLISCHEE! Aber die kann man auch hervorragend für sich nutzen, ich besitze viele Eigenschaften und Vorlieben, die dem Mädchen / Frau zuzuordnen sind, dazu stehe ich und darf das! 😉

  • Ich kann mehrere Sachen gleichzeitig!
  • Ich liebe Schokolade!
  • Hin und wieder begleite ich meine Freundin aufs Klo… Warum? Keine Ahnung, ich mache es halt, wenn sie mich fragt!
  • Ich weine wenn der Film traurig ist!
  • Ich bin eine Frostbeule!
  • Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede… und dann lachen wir beide!
  • Ich habe einen Schrank voller Nichts zum Anziehen!

  • Ich liebe Schuhe!
  • Ich gehe gerne shoppen!
  • Ich rede gern und viel auch am Telefon!
  • Schöne Taschen lassen mein Herz schneller schlagen!
  • Ich halte mich wesentlich länger im Badezimmer auf, als auf dem Klo!
  • Ich lackiere mir die Nägel bunt!
  • Ich habe Schwierigkeiten mich zu orientieren!

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