Spruch: Wir bleiben Stalker

Spruch: Wir bleiben Stalker

Während man früher sagte, auch wenn das schon von vielen nicht so positiv aufgefasst wurde, inklusive mir – “Wir bleiben Freunde.” Ist es heute eher ein, ich verschwinde still und heimlich aus deinem Leben – ABER STALKEN WERDE ICH DICH, JAWOHL. Ich liebe dieses aus dem Auge, aus dem Sinn Prinzip, dabei kann man so schön heilen, vergessen und irgendwann frei von vorne anfangen, aber PUSTEKUCHEN. Denn – WIR BLEIBEN STALKER.

Social Media macht es einem auch nicht leicht, obwohl man kann sich entfreunden, sogar blockieren, verrückt ist derjenige, der dann bei FACEBOOK über das Profil der Freunde weiter stalkt oder bei Instagram mit einem zusätzlichen Account weiter recherchiert, besonders, da das Profil ja öffentlich ist. ECHT JETZT! Immer wieder tauchen in meinen Leserbriefen, die Abschnitte auf – Er will keine Beziehung mit mir, wir haben gerade keinen wirklichen Kontakt, aber er guckt sich meine Storys an und liket meine Bilder. Warum macht er das, will er vielleicht doch mehr?” Verdammt, ich kenne das, ärgerlich, sich mit solchen Gedanken zu befassen, aufgrund eines winzigen Strohhalms, eines nano fast nicht existierenden Strohhalms!

An dieser Stelle frage ich mich, ob sich Männer genau so viele Gedanken machen. Einige böse weibliche Stimmen würden jetzt verlauten “Nein, Männer können gar nicht denken.” Ach, wenn es so einfach wäre, ist es aber nicht. Männer besitzen ebenfalls ein Gehirn, sind stolze Besitzer von Hormonen, die für unsere Gefühle zuständig sind, sie gehen vielleicht etwas anders damit um oder wissen nicht so recht, was und warum sie das gerade tun! Stalken ist ja heutzutage auch so einfach.

Kein Kontakt oder nur sporadisch wird aus der entfernten, mit großen körperlichen Abstand existierenden Social-Media Blase beobachtet.

STALKING LEICHT GEMACHT

  1. Bei Snapchat sieht man sogar, wo jemand gerade ist, gut dass ich da nicht bin.
  2. Dank Instagram-Story mit Verlinkung des Ortes findet dich jeder auch in der dunkelsten Kiezkaschemme und sagt dann, ich war zufällig gerade in der Nähe. Aha.
  3. Im Gegensatz zur Insta-Story, ist man bei der Story auf der FB-Seite noch beim Stalken undercover. FACEBOOK, bitte ändere das, ich möchte gerne sehen, wer sich da so tummelt, das ist nicht fair. (Jammern auf hohem Niveau)
  4. Social-Media allgemein, alles was wir nach außen tragen von unserem Leben, sind Informationen für andere, was man gerade macht und wie es einem geht. Das wären paradiesische Zustände für die STASI damals gewesen.

Wenn ich meine Listen so durchgehe, verfolgen mich ziemlich viele verflossene Herren … und das über Jahre!!! Anscheinend habe ich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, zumindest so viel, dass es sie doch tatsächlich interessiert, was ich heute noch so mache. Aber warum macht man das???

Meine Gedanken, warum Männer das machen:

  1. Sie bereuen es zutiefst, mich gehen lassen zu haben, sie sehen in mir die Mutter ihrer zukünftigen Kinder, sind nur zu feige es mir zu sagen und warten nur auf den Moment, wenn ich vorm Altar stehe, um dann auf die Frage: “Hat noch jemand etwas zu sagen.” mit “Ja, ich.” antworten zu können. Eine Szene, welche Hollywood immer gerne wieder verwendet, kein Wunder, dass ich auf so eine absurde Idee komme. Falls jemand etwas zu sagen hat, bitte jetzt, denn wenn ich mit jemandem zusammen bin, dann bin ich so etwas von über euch hinweg.
  2. Weil ihnen langweilig ist und das Leben der anderen MEINS, ja so viel interessanter ist.
  3. Sie halten an einem letzten Stück von mir fest, irgendetwas hält sie davon ab, bereit zu sein, mich aus ihrem Leben zu lassen.
  4. Sie mögen mich, mehr ist da aber auch nicht und gucken hin und wieder einfach so vorbei. Erinnern sich gerne an die gemeinsame Zeit, die man irgendwann einmal hatte.

Was es auch immer ist, solange sich keiner meldet, sollten wir uns darüber auch keine Gedanken machen, warum jemand das tut. Es kann viel, aber auch gar nichts bedeuten. Wir sind nicht die Antwort auf unsere Fragen, die kann nur einer beantworten, indem man ihn direkt fragt. Wer das nicht wagt, aber unbedingt vergessen und loslassen will, für den gibt es eine kleine Möglichkeit – BLOCKIEREN.

Ehrlich gesagt, manchmal habe ich mich richtig darüber geärgert, ich war sogar wütend. Immer wieder ploppte da jemand auf, den ich unbedingt hinter mir lassen wollte. Diese Teilnahme an meinem Leben, hielt mich davon ab, ihn zu vergessen. Denn aus dem Auge aus dem Sinn, ist immer noch die beste Methode, da unser Hirn nicht getriggert wird und somit die erlebte Zeit langsam in den hintersten Hirnlappen rutscht. Aber, hey, täglich grüßt das Murmeltier.

Oft erträgt man es still und heimlich, weil man selbst nicht loslassen will und irgendwie noch immer auf ein HAPPY-END hofft!?

Man kann sich daran gewöhnen ohne ständig darüber nachzudenken. Tut man es doch und immer wieder, dann wird es Zeit zu handeln, ansonsten bleibt es bei – WIR BLEIBEN STALKER und irgendwann ist es einem vielleicht auch wirklich egal.

Also, warum macht man das? Und wie fühlt es sich für euch an?

Er meldet sich nicht mehr, dabei war alles so schön – wie du am besten damit klar kommst, was du machen kannst, damit es dir besser geht, erfährst du hier: Kennenlernphase – wenn sich jemand distanziert … warum er das macht – Was Männer denken? Interview mit einem Mann bringt Licht ins dunkle.

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1 Comment

  • Interessanter Beitrag, interessante Gedanken dazu. Ich glaube, eigentlich ist die Antwort auf die Frage doch viel einfacher, als man zunächst glauben mag. Der Mensch ist halt ein neugieriges Wesen, ein Entdecker, ein Abenteurer. Diese Eigenschaften sind ja der entscheidende Faktor, warum sich die Menschheit so schnell und so erfolgreich auf der Erde ausgebreitet hat neben den uns gegebenen biologischen Faktoren (Stichwort Allrounder-Fähigkeiten, gute Anpassbarkeit, etc).
    Und das wirkt sich dann natürlich auch auf solche Dinge aus, denn man ist neugierig, wie es dem anderen geht, wie die neue Situation verkraftet hat, wie er sein Leben meistert und man befriedet den inneren Entdecker. Böse Zungen würden es wahrscheinlich eher als Voyeurismus bezeichnen, aber ich denke noch an das Gute im Menschen. 😀

    Ansonsten hilft es auch, einfach so wenig wie möglich soziale Netzwerke zu nutzen.^^ 😉
    Außer WhatsApp ist bei nichts am Start und dort bin ich ziemlich radikal, was Kontakte betrifft, auch bei eher losen Bekanntschaften im Freundeskreis. Wenn der Kontakt einschläft und ich nicht wieder Bock, dem- oder derjenigen wie ein Hündchen hinterher zu hecheln, damit sich mal konversationsmäßig tut, dann spreche ich eine einvernehmliche Kontaktbeendigung ab und lösche den Kontakt vollständig von meinem Smartphone.
    Zumindest hilft mir das am Besten, auch um das Geschehene schnell und sauber verarbeiten und abschließen zu können.

    LG Fabian

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