Spruch: Ich wünsche niemanden etwas Schlechtes …

Wer kennt sie nicht, böse Gedanken und gemeine Wünsche. Wenn man von einer Person menschlich enttäuscht wurde, kann man schon auf heimtückische Ideen kommen. Achtung Karma, denn es heißt, was man sich Schlechtes für einen anderen wünscht, fällt wieder auf einen zurück.

Gerade bei Liebeskummer verwandelt sich die liebevolle Zuneigung in Hass, besonders dann, wenn die eigenen Werte und Ideale mit Füßen getreten wurden. Ich gebe zu, dass ich eine Zeit lang mit einer ganz bestimmten Person jede Nacht gedanklich “A Million Ways to Die in the Movie” gespielt habe. Ich verwandelte ihn in einen Floh, den steckte ich in ein kleines Paket, dieses schickte ich mir selber zu und dann machte ich ihn platt mit einem HAMMER.  Ok, mit zugebundenen Beinen und Hände auf dem Rücken vor einem T-Rex zu flüchten oder im offenen Meer neben einem Boot zu schwimmen, irgendjemand hatte die Leiter nach oben gezogen, während ich genüsslich meinen Cocktail auf Deck genieße, ist schon fies, allerdings konnte ich mit diesen Vorstellungen immer hervorragend einschlafen.

Die Zeit verging, nach und nach nahmen die abendlichen Filmszenarien ab, der Ernüchterung folgte die Klarheit und das Schlimmste, was dieser Person widerfahren könnte, wäre, wenn sie sich selber begegnen würde. Denn dann mal gute Nacht …

“Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes. Ich wünsche manchen Menschen nur, dass sie sich mal selbst begegnen.”

Was kann mir schon geschehn? Glaub’ mir ich liebe das Leben …

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2 Comments

  • Was für ein richtig schöner Post! Ich liebe es einfach, wie du schreibst, da macht es richtig Spaß zu lesen. Und es ist einfach genial wie gnadenlos ehrlich du dabei bist… Ich glaube die Gedanken haben wir alle mal, wo man fast vor sich selbst erschreckt und sich denkt: “Gott sei Dank weiß keiner dass ich psychopatisch veranlagt bin”, aber vermutlich gehört das auch irgendwie dazu, mal Böses denken zu dürfen/müssen. Ich mag auch dein Blogkonzept. Ich selbst bin zwar kein SIngle, finde aber extrem cool, dass du dich nicht selbst bemitleidest, sondern in die “Offensive” gehst und so deine Leser an allen möglichen Erlebnissen teilhaben lässt (die manche mit Partner eben nicht haben). 🙂

    Viele liebe Grüße und mein ganz großes Lob.

    Madeleine

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