Hasse dich nicht, weil du jemanden vertraut hast, vor dem dich alle gewarnt haben.

Hasse dich nicht, weil du jemanden vertraut hast, vor dem dich alle gewarnt haben

Hasse dich nicht, weil du jemanden vertraut hast, vor dem dich alle gewarnt haben

Die Erkenntnis, das alle anderen mit ihrer Einschätzung richtig lagen, ist nicht nur ernüchternd, sondern auch sehr schmerzvoll. Man fragt sich, warum man so naiv war, wirft sich vor, wie man so blöd sein konnte. Warum man dem anderen mehr vertraut hat, als sich selbst. Diese schmerzvolle Erfahrung kann auch dazu führen, dass man nicht nur sein Handeln oder Entscheidungen hinterfragt, sondern anfängt sich selbst abzulehnen bis hin zum Selbsthass.

Selbsthass ist die stärkste Form der Selbstablehnung und Selbstverachtung. Dieser Moment, wenn andere einen warnen, dass man geradewegs auf eine Wand zusteuert und man trotzdem weiterfährt. Ich nenne es gerne – SIE LIEF LACHEND IN DIE KREISSÄGE. Denn oft merkt man selber, dass andere gar nicht so falsch liegen. Oft reagiert man wütend und lehnt die Einschätzungen ab, man will es noch nicht wahrhaben.

Ja, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Nach dem CRASH und dem Tod der Hoffnung, kommt die Ernüchterung und die Wahl wie man damit umgeht. Hilfreich ist es, seine Entscheidungen und Verhalten zu reflektieren, um daraus zu lernen. Die eigenen Erfahrungen sind die lehrreichsten Lektionen im Leben.
Mit sich selbst zu hadern ändert nichts an der Situation.

Hasse dich nicht, weil du jemanden vertraut hast, vor dem dich alle gewarnt haben

Mir hilft es meine Entscheidungen vorher bewusst zu treffen und zu den daraus resultierenden Ereignissen zu stehen. Es kann gut gehen oder schief gehen. Irren ist menschlich.

Es gibt immer Gründe für Entscheidungen auch wenn sie sich im Nachhinein als falsch anfühlen. Aus Liebe, jemanden zu vertrauen – sind eigentlich gute Gründe. Zum damaligen Zeitpunkt war es für einen richtig. Ja, hinterher ist man immer schlauer und man hat jetzt die Chance daraus zu lernen.

Neigt man vielleicht dazu, Menschen in sein Leben zulassen, die im Nachhinein für mehr Drama gesorgt haben oder man das Gefühl hat, mehr benutzt worden zu sein? Es ist wichtig sich selbst zu verzeihen, also, hasse dich nicht, sondern lerne daraus.

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